Walnuss
Walnuss
Walnuss

Holz Begriffe

Diese Informationen sind noch nicht komplett. Gerne kann jemand per E-Mail aktuelle Informationen zu vorhandenen oder neuen Begriffen beisteuern.

Oberbegriff

Begriff

Erklärung

Daten

Holzarten

Frühholz

Frühholz entsteht zu Beginn einer Wachstumsperiode (Frühjahr), meist hellere und weichere Schicht, bei Nadelhölzern besonders deutlich ausgebildet, häufig gekennzeichnet durch größere Zellen und niedrigere Rohdichte.

-

Spätholz

Spätholz entsteht am Ende einer Wachstumsperiode (Herbst), meist dunkle und harte Zonen, bei Nadelhölzern besonders deutlich ausgebildet.

-

Kernholz

Kernholz wird vom Splintholz ringförmig umgeben, hebt sich oft durch eine dunklere Färbung ab und ist der innere Teil des Stammes. Das Kernholz ist stets widerstandsfähiger gegen Pilzbefall als das Splintholz, besitzt geringeren Wassergehalt und höhere Festigkeit, Dichte und Dauerhaftigkeit.

-

Splintholz

Splintholz umschliesst das Kernholz. Das Splintholz speichert die für den Baum lebensnotwendige Feuchtigkeit, die inneren Schichten wandeln sich zu Kernholz. Der Splitholzanteil ist von der Art, dem Alter und den Wachstumsbedingungen abhängig. Bei den meisten Arten ist es ein etwa 3 bis 5 cm breiter Mantel hellfarbigen Holzes. Splintholz ist empfindlich für Pilz- und Insektenbefall.

-

Reifholz

Reifholz bezeichnet einen Bereich im Stammquerschnitt, welcher sich farblich nicht vom Splintholz unterscheidet. Die Eigenschaften entsprechen jedoch eher dem Kernholz.

-

Kernreifholz

Kernreifholz zeichnet sich dadurch aus, dass man im Stammquerschnitt deutlich einen (dunkleren) Kern, darum einen helleren Reifholzring und ganz außen einen (noch helleren) Splint unterscheiden kann. Kernreifholz ist somit eine Mischform aus Reifholz und Kernholz.

-

Behandlung

Beizen

Beizen werden unterschieden nach: Wasserbeizen und Lösungsmittelbeizen. Wasserbeizen werden in vielen Farbtönen als Pulver angeboten, das dann in Wasser aufgelöst wird. Wasserbeizen lassen sich gut verarbeiten, haben aber den Nachteil, daß sie die Holzoberfläche aufrauhen können. Daher sollte man die Holzoberfläche vor dem Beizen wässern und nochmals überschleifen. Es stellen sich somit keine Holzfasern mehr nach dem Beizen auf. Lösungsmittelbeizen bekommt man als fertige Mischung. Nach der Bearbeitung bleibt die Oberfläche glatt.

-

Kalken

Kalken ist eine alte Methode, um die Maserung von Holz zu betonen, es zu schützen und eine attraktive Oberfläche zu verleihen. Dabei wird das Holz mit einer dicken Kalkpaste (oder Kalkersatzmittel) gefüllt, nachdem die Poren durch Streichen mit einer Drahtbürste in Faserrichtung geöffnet wurden und einem Grundlacküberzug erhalten haben. Nach dem Trocknen der Paste und Entfernen der Überschüsse wird die Fläche mit Lack überzogen. Hölzer mit großen Poren eignen sich zum Kalken, z.B Eiche, Esche, Ulme.

-

Laugen

Laugen sind stark ätzende Flüssigkeiten, die die oberflächliche Holzstruktur auf chemischem Wege leicht verändern. Der Haupteffekt dabei ist, dass gerade das weiche Fichtenholz im Laufe der Zeit durch das Sonnelicht nicht mehr nachdunkelt oder die ebenso weiche Kiefer sich leicht rötlich (im Kernbereich) oder gelblich (im Splint) färbt. Die Lauge wird auf das rohe, geschliffene Holz satt aufgetragen und verteilt (unbedingt Gummihandschuhe tragen!).

-

Räuchern

Gerbsäurehaltige Hölzer, z.B. Eiche, lassen sich mit den Dämpfen von Salmiakgeist tief braun bis schwarz färben. Das nennt man Räuchern. Dabei reagiert das Tannin (Gerbsäure) mit dem Ammoniak und färbt sich schwarz. Diese Färbung durchdringt das Holz ganz, ist beständig und bleicht auch am Licht nicht aus.

-

Bearbeitung

Schnittgeschwindigkeit

Welche Drehzahl muss gewählt werden bei einem gegebenen Durchmesser? Bei Schnittgeschwindigkeiten von 6-10m/s kann im Diagramm die Drehzahl abgelesen werden. Bei Weichholz niedrige, bei Hartholz hohe Schnittgeschw. wählen. Weiter muss bei der Wahl der Drehzahl beachtet werden: max. 20m/s Umfangsgeschwindigkeit. Gewicht des Rohlings. Unwucht des Rohlings.

-